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Rabo

(Member)

geändert von: Rabo - 29.12.16, 19:07:15

Hallo zusammen,

vor 30 Jahren haben wir gebaut und eigentlich wollten wir schon damals einen Kachelofen haben. Es wurde aber dann "nur" ein Kaminofen. Das Thema Kachelofen liess uns aber nicht los. Mit leichter Verzögerung freuen haben wir es jetzt geschafft!

Die Frage war nur, wer machts? Nach etlichen Gesprächen, Angeboten und schönen Bildern/Zeichnungen, stießen wir auf Herrn Kern, der zwar von Bremen weit weg war, aber vorbei kam und rundum überzeugte. Auf Nachfrage hatte er zwei Referenzen sogar bei uns im Ort, die beide sehr zufrieden mit ihrem gesamten Ablauf waren und auch jeweils ein schönes Vorzeigeobjekt hatten.

Wir wollten einen "richtigen" Grundofen haben, mit angenehmer Strahlungswärme. Unser alter Kaminofen war zwar sehr schnell warm, aber auch schnell viel zu warm und hatte alle halbe Stunde dann wieder Hunger. Der Vorschlag von KeramikArt war ein GO in schwerer Ausführung mit 12 Stunden Nennheizzeit, 4,4KW Leistung, 16 kg Holz maximale Füllung. Bei einem Wohnzimmer von 40 m2 und Beheizung eines Nebenzimmers über Hinterwandbelüftung des KO. Sind dann 4 Tonnen.

Kachelofen auf einer Fußbodenheizung? Da hatten einige andere Kachelofenbauer schon skeptisch geguckt (bei ihren 2 Tonnen nur). Der Anfang startete also mit Aufbohren des Esstrich, setzen von Betonstempeln bis ganz unten, vorbei an den Heizschlangen (die wir noch weiterhin behalten wollten). Uns war etwas mulmig. Ging aber gut. Der Aufbau ging zügig vonstatten, es wurde sehr sauber gearbeitet, viel erklärt, auf unsere Wünsche sehr gut eingegangen. Es war ein sehr freundlicher Umgang miteinander.

Nach 5 Tagen stand das Baby und war doch etwas größer, als wir gedacht hatten. 4 Paletten Material brauchen eben Platz im Wohnzimmer. Nun begann die harte Zeit! 3 Wochen warten bis zum Anheizen. Und immer an dem schönen Stück vorbei.

Seit einer Woche ist er jetzt in Betrieb, bei meist der Hälfte an Holzfüllung und nur einer Ladung am Tag. Wir müssen uns erst mal an die andere Wärme gewöhnen. Es ist nie zu warm, wie früher, aber immer warm genug und man fragt sich manchmal, wo die Wärme herkommt. Sehr angenehmes Gefühl. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und fühlten uns bei Herrn Kern und seinen Leuten jederzeit gut aufgehoben. Tolle Arbeit!

Anbei noch ein paar Bilder vom Aufbau, angefangen vom Fußbodenheizungsthema, der Hinterlüftung, Brennkammer, die Züge, die beiden Erbauer vor ihrem fertigen Werk, das Wohnzimmer wiederhergestellt und die separate Temperaturanzeige (für Brennkammer und Schornsteineingang umschaltbar).

Jetzt warten wir auf die kalten Wintertage.

Viele Grüße, zunge raus
Rabo

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20.11.16, 23:08:19

GO_Ostalb

(Senior Member)

Hallo Bodo,

Glückwunsch zum tollen Ofen, gefällt mir gut.

Jochen
21.11.16, 08:05:27

pyromanenoli

(Senior Member)

Hallo,

das Gewicht kommt mir komisch vor. Nach Herrn Kerns eigenen Angaben wiegt ein GO mit einer 16 kg Feuerung rund 1600-2000 kg, egal welche Bauart. Aber 4 Tonnen???

Gruß
Oli
21.11.16, 17:09:57

hfauli

(Advanced Member)

Stimmt, ich hab das mit dem Gewicht bei 2-schaligen Aufbau mit Dicht-schamotte und geklebt auch so in Erinnerung: ca. 1000kg pro 10 kg einmalige Brennstoffaufgabe.
Das mit den 4t Gewicht sind m.E. nach einschalige Öfen die mit normalen Standart-Schamotteziegeln und Lehm errichtet werden.
21.11.16, 17:21:51

hfauli

(Advanced Member)

Stimmt, ich hab das mit dem Gewicht bei 2-schaligen Aufbau mit Dicht-schamotte und geklebt auch so in Erinnerung: ca. 1000kg pro 10 kg einmalige Brennstoffaufgabe.
Das mit den 4t Gewicht sind m.E. nach einschalige Öfen die mit normalen Standart-Schamotteziegeln und Lehm errichtet werden.
21.11.16, 17:36:10

Rabo

(Member)

Hallo zusammen,

also ... ich habe ihn nicht gewogen. Aber die Paletten hatten 4t Gewicht auf dem Begleitschein und es wurde noch Material nachgeliefert. Den Aufbau sieht man an den Aufnahmen. Die anderen Kern-Öfen in Weyhe sind übrigens deutlich schwerer (und größer), bei gleicher Bauart.

Viele Grüße,
Rabo
21.11.16, 19:12:27

pyromanenoli

(Senior Member)

Hallo Rabo,

was meinen Sie mit "gleicher Bauart"? So wie ich die verschiedenen Lehrausführungen
http://www.kachelofen-profis.de/kachelofen-forum/topic.php?id=1204&
http://www.kachelofen-profis.de/kachelofen-forum/topic.php?id=1368&
von Herrn Kern verstehe ist das Gewicht in erster Linie abhängig von der Feuerraumgröße (direkt proportional), erst in zweiter Linie und das nur sehr gering von der Bauart (=vorgesehenes Feuerungsintervall). Wenn also die Nachbars-Öfen mehr wiegen, dann haben die auch einen größeren Feuerraum....und weil sie der selben Bauart angehören (schwere Bauart = Auslegung für 12 Stunden-Intervall) haben die dann auch mehr Leistung.

Gruß
Oli

21.11.16, 22:10:38

Rabo

(Member)

Hallo Oli,
mit gleicher Bauart meinte ich die doppelschalige Ausführung. Eine Gewichtsangabe von KeramikArt habe ich nicht, hake aber mal nach.

Viele Grüße,
Rabo
22.11.16, 17:40:24

pyromanenoli

(Senior Member)

Hallo,

doppelschalige Bauart ist doch ohnehin Pflicht (wegen der Dichtheit), oder meinten Sie die Bauweise mit Luftspalt?

Gruß
Oli
22.11.16, 21:42:56

Rabo

(Member)

.. ich hatte mich nur auf den Kommentar weiter oben bezogen, 4t = einschalige Bauweise.
22.11.16, 22:36:20

Rabo

(Member)

.. das Gewicht soll so um die drei Tonnen liegen laut Herrn Kern. Dadrin ist ja auch die Hinterlüftung, die alleine eine gute halbe Tonne ausmacht.

Eine Regelung wollten wir ja nicht, aber neugierig bez. der relevanten Temperaturen war ich schon. Da war das Forum ganz hilfreich (sh. Thread "Steuerung Grundofen" aus "Kachelofen & Kamin"). Danke an alle Beteiligten. Mit den Thermoelementen vom Sensorshop24 plus Gehäuse und Umschalter kann ich jetzt die Temperatur oben im Brennraum plus am Schornsteineingang messen (oder besser schätzen).

Die Fußbodenheizung im EG haben wir fast ganz abgedreht, es läuft nur noch eine Heizschlange von acht. Trotzdem ist es im EG überall ausreichend warm.

Viele Grüße.
Rabo
25.11.16, 17:48:50
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